Facebook_icon twitter Logo Instagram neu YouTube_button flickr logo   images images-2

floorballshopcom 397-300-fd 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Staatsmeister Damen 2019

IMG 9124

Nächste Spiele

 Bildschirmfoto 2019-11-10 um 22.56.40
 
Bildschirmfoto 2019-11-10 um 22.59.49

Spieler gesucht

Dir gefällt Hockey-Sport?

Du bist sportlich?

Du willst mit einem Team

trainieren und Erfolge feiern?

 

   Logo Suche 03    

Komm zu einem Probetraining!! 

Infos hier... 

 

Girls playing Floorball

LOGO - Go Girls Floorball

Damen 1. Bundesliga

13-10-2019 15:30
 
FBK Polanska Banda 2 : 1 FSG Linz Rum
12-10-2019 15:30
 
FBK Olimpija Ljubljana 4 : 5 FSG Linz Rum

Herren 1. Bundesliga

29-09-2019 14:30
 
UHC Crossroads 6 : 3 UHC Alligator Rum
15-09-2019 14:00
 
UHC Alligator Rum 6 : 4 Hot Shots IBK

Ergebnisse Bundesliga U16

05-09-2020 17:00
 
UHC Alligator Rum U16 5 : 4 UHC Linz U16
05-09-2020 13:15
 
UHC Alligator Rum U16 2 : 3 SpG Südtirol U16

Ergebnisse Bundesliga U16w

02-10-2020 17:00
 
FBC Dragons U16w 4 : 4 UHC Alligator Rum U16w
02-10-2020 14:00
 
Bandyts Klagenfurt U16w 6 : 3 UHC Alligator Rum U16w
02-10-2020 13:00
 
UHC Alligator Rum U16w 3 : 6 Hot Shots IBK U16w

Floorballvideo

 

Videos - Stickhandling

Stickhandling-big

ISAG Leistungsdiagnostik

 

logo ISAG

Mitgliederbereich - Anmeldung



 

logo_-_floorballflash

U19-WM in Sweden

Infos, Tipps und Tricks zum Schläger PDF Drucken
Geschrieben von: Peter Trenker   

 

 

Der Unihockey-Stock

 


Ein Unihockey-Stock besteht aus:
- einem Schaft und
- einer Schaufel

 

Zusätzlich gibt es am Stock ein Griffband, welches dir beim Spielen die nötige Grifffestigkeit gibt. Darüber hinaus findest du Befestigungsschrauben (2 Stück), welche das Blatt mit dem Schaft verbinden. Am oberen Ende des Schaftes findest du eine Verschlusskappe, die dem Stock seine abgeschlossene Form verleiht.

 

Je nach Hersteller und Typ hat der Unihockey-Stock ein individuelles Desgin. Bei einigen Stöcken ist der Schaft hochwertig lackiert, andere wiederum haben ein aufgeklebtes Design.

Mittlerweile bieten alle Hersteller eine Vielzahl an Stöcken für jeden Anspruch (Anfänger bis Profi) und jeden Geschmack an. Der Stock sollte ein cooles Design haben, vor allem aber gut passen. Mit der Zeit entwickelt man im Spiel ein enormes Gefühl, welches ein Zusammenspiel von individuellem Können und eben dem Stock ist. Jeder Spieler, auch wenn er mehrer Stöcke besitzt, hat eigentlich seinen Lieblingsschläger, mit dem er am besten spielt.

 

 

 

Unihoc_PLAYER_SQL_Bow

 

 

Im Folgenden kann man erfahren, wie man "seinen" idealen Stock herausfindet, wie man ihn verändern und anpassen kann, was man tun muss, wenn Teile kaputt gehen und ausgetauscht werden müssen.

 

 

 

 

Linksausleger oder Rechtsausleger: Die Krümmung der Schaufel

 

Es gibt gerade und gekrümmte Schaufeln. Während man für kleine Kinder bzw. für Anfänger gerne die neutralen geraden Schaufeln verwendet, verwendet jeder geübte Spieler eine gekrümmte Schaufel.

 

Unter der Krümmung der Schaufel versteht man eine Wölbung der Schaufel, die ein leichteres Führen des Balles auf der Wölbungsinnenseite ermöglicht. Gleichzeitig ist aber die Ballführung auf der Wölbungsaußenseite (Rückseite) dementsprechend schwieriger.

 

wlbung_2


So lange man im Kindesalter noch nicht weiß, auf welcher Seite das Kind den Stock bevorzugt spielt, eignet sich in jedem Fall ein Unihockey-Stock ohne Krümmung der Schaufel. So hat das Kind die Möglichkeit auszuprobieren und altersgerechte Erfahrungen zu sammeln. Eine experimentelle Spielweise ohne Schaufelkrümmung ist auch sehr vorteilhaft für die motorische Entwicklung. So stellt eine nicht gekrümmte Schaufel hohe motorische Anforderungen an das lernende Kind.

Man könnte fast sagen, dass der ideale Einstieg in die Stockspiele (Floorball, Eishockey,...) mit den geraden Schaufeln erfolgen sollte, denn wer mit einer nicht gekrümmten Schaufel spielen kann, wird erst recht und besser mit einer leicht gekrümmten Schaufel spielen können!

 

Mit zunehmender Spielpraxis erkennt fast jeder, auf welcher Seite er bevorzugt spielt. Ansonsten sehen erfahrene und geschulte Trainer sehr rasch, welche die "Schokoladenseite" eines jeden Spielers ist. 

Wir unterscheiden zwischen Links- und Rechtsausleger. Diese Begriffe haben nichts damit zu tun, ob jemand Links- oder Rechtshänder ist!

Einen linken Stock halte ich auf der linken Seite vom Körper, die linke Hand ist näher zur Schaufel, die rechte oben am Griff. Somit ist die linke (Körper-)Seite meine Vorhandseite, ich bin Linksausleger und benötige eine linke Schaufel.

 

Einen rechten Stock halte ich auf der rechten Seite vom Körper, die rechte Hand ist näher zur Schaufel, die linke oben am Griff. Somit ist die rechte Seite meine Vorhandseite, ich bin Rechtsausleger und benötige eine rechte Schaufel.

 

Noch einmal ganz einfach:

 

Rechtsausleger:

 

linke Hand oben

 

rechte Hand unten am Stock

 

spielen auf der rechten Körperseite

to_hold_the_stick

Linksausleger:

 

rechte Hand oben

 

linke Hand unten am Stock

 

spielen auf der linken Körperseite

 

     

 

 

 

 

Die Schaftlänge/Stocklänge

 
Inklusive Schaufel sollte der Stock mindestens vom Boden bis zum Bauchnabel reichen, höchstens bis 10 cm darüber. Als Faustregel gilt: zwischen Bauchnabel und unteren Brustbeinansatz.

 

Die Stocklänge ist ein entscheidendes und wichtiges Thema im Unihockeysport. Ein zu kurzer Stock führt zu einer unnatürlichen Spielhaltung und beeinträchtigt die Spielweise erheblich. Kurze Reichweite und Rückenbeschwerden sind weitere logische Nachteile.

Ein zu langer Stock verhindert ein gutes Ballgefühl, eine optimale Ballkontrolle, da der Ball zu weit vom Körper geführt wird. Außerdem ist das obere Stockende einem häufig im Weg.

Fazit: Ein zu kurzer bzw. ein zu langer Stock behindern einem beim Handling des Stockes.

 

Als Lehrer, Übungsleiter, Trainer, Aktiver oder Elternteil sollte man unbedingt auf diese Hinweise achten. Ein Unihockeyspieler sollte immer einen altersgerechten Unihockey-Stock spielen! Das heißt, der Stock sollte mit dem Jugendlichen entsprechend mitwachsen.

 

Sollten man einmal einen zu kurzen oder zu langen Stock gekauft haben, kann man diesen unbenutzt meist problemlos wieder umtauschen. (Das sollte aber vorher sicherheitshalber bereits mit dem Shop vereinbart sein.)

 

Sollte der gekaufte Stock eventuell zu lang sein, so hat man aber auch die Möglichkeit, den zu langen Stock zu kürzen. Kürzen Sie im Falle einer Überlänge den Stock auf jeden Fall. Sie oder Ihr Kind lernen sonst nicht die richtige Technik des Passens und Schießens.

 

Heute gibt es Unihockeystöcke in vielen Längen, so dass meist das leidige Kürzen des Schaftes entfällt. Sollten Sie den Stock doch einmal kürzen müssen, finden Sie hilfreiche Hinweise im nächsten Abschnitt.

 

 

Wie finden man nun die richtige Stocklänge?

 

Als kleine Hilfe soll folgende Maßtabelle dienen, wo Sie sich an Ihrer Körpergöße orientieren können und mit Sicherheit die richtige Stocklänge finden. Am besten ist es aber, wenn man Stöcke unterschiedlicher Länge ausprobiert. Im Verein sind Schläger aller Längen vorhanden, sodass man auch im Test/Spiel seine richtige Größe herausfinden kann. Die Tabelle ist nur ein grober Richtwert. Viele Spieler spielen auch bevorzugt mit einem etwas längeren Stock. Zum Beispiel Verteidiger, weil sie dann eine etwas größere Reichweiten haben, so hört man zumindest manchmal... aber das sind nur persönliche Vorlieben und nie allgemein gültige Aussagen.

 

Körpergröße Stocklänge
> 185 cm 100 cm
185-170 cm 95 cm
170-160 cm 90 cm
160-150 cm 87/85 cm
< 150 cm 80/75/70 cm

 

Im Prinzip die gleiche Einteilung ist diese:

  • Körpergröße 130-140cm = Schlägerlänge 75cm
  • Körpergröße 140-150cm = Schlägerlänge 80cm
  • Körpergröße 150-160cm = Schlägerlänge 87cm
  • Körpergröße 160-175cm = Schlägerlänge 92cm
  • Körpergröße 175-190cm = Schlägerlänge 96cm
  • Körpergröße größer 190cm = Schlägerlänge 100cm

 

 

Die von der IFF erlaubte maximale Länge beträgt 104cm (reine Schaftlänge ohne Schaufel). Es gibt sehr wohl auch längere Schläger, z.B. von Fat Pipe (finnischer Hersteller), welche aber nicht für den Wettkampf zugelassen sind.

 

Ein neuer Trend ist, dass manche Schläger nur mehr in größeren Längen angeboten werden, ohne Griffband. Am oberen Ende ist zudem bereits eine Maßeinteilung zum Absägen angebracht. Solche Schläger sind also dazu gedacht, den Schläger nach den eigenen Bedürfnissen auf die am besten geeignete Länge selbst zu kürzen. Dies sind eigentlich durchwegs professionelle und hochwertige Stöcke.

 

Speziell die professionellen Schläger, wie sie dann eben auch von den Idolen der Floorballszene verwendet werden, sind besonders oft Kaufanreiz für die Jugendlichen. Und gerade dann, wenn man teurere Stöcke kauft, dann neigt man dazu, den Stock etwas länger zu kaufen, damit man ihn länger haben kann, denn man wächst ja als Jugendlicher noch.

Aber gerade dann, wenn man sich nach optischen Gesichtspunkten die Schläger kauft, ist es ja meist so, dass in ein, zwei Jahren ohnedies wieder ein neuer noch lässigerer Stock gewünscht wird. Somit rentiert sich ein "Länger-lassen" auf zukünftige Jahre meist nicht wirklich.

Eltern und Trainern (die häufig das Kürzen erledigen) sei geraten, hier auf die richtige Länge zu achten - und somit ein solides Erlernen zu ermöglichen - und weniger auf die fragwürdige Verwendung in zukünftigen Jahren...

 

 

Das Kürzen des Schaftes

 
Der Unihockey-Stock besteht aus einem Schaft (Stock) und einer Schaufel. Zum Kürzen des Stockes müssen Sie die Schaufel nicht demontieren, da der Stock grundsätzlich von oben gekürzt wird! Sie dürfen den Stock niemals auf der Unterseite/Schaufelseite kürzen, da sonst die Griffmarkierung am Schaft  (Ringmarkierung zwischen Schaufel und Griff) ungültig wird und man außerdem in vielen Fällen die IFF-Marke entfernen müsste. Damit wäre ein Stock nicht mehr für den Spiel- und Wettkampfbetrieb zugelassen.

 

Außerdem werden viele Schäfte von unten nach oben hin kontinuierlich dicker, weshalb ein gröberes Kürzen von unten her das Problem mit sich bringt, dass die Schaufel auf den zu dicken Schaft nicht mehr gut draufpasst...

 

Gerade Stöcke können ganz problemlos gekürzt werden, ohne dass man befürchten muss, dass sich seine Eigenschaften verändern. Die Hersteller fertigen Schläger eines Typs (zumindest gerade Stöcke) in der Regel in einer einzigen Länge - der größten Länge, z.B. 101cm oder 104cm. Anschließend werden die Schäfte einfach auf die passenden Längen, so wie sie im Handel dann erhältlich sind, abgekürzt.

 

Zum Kürzen entfernen Sie das gesamte Griffband (von unten beginnend) und die Kappe am Schaftende. Anschließend sägt man am besten mit einer Metallsäge den Schaft auf die gewünschte Länge. Achten Sie bitte darauf, dass die Stocklänge (mit montierter Schaufel !!) etwa bis zum Bauchnabel des Spielers reichen sollte (=Mindestmaß). Danach setzt man die Kappe wieder drauf.

 

Aber Achtung - Die Kappe darf nicht einfach nur aufgesteckt werden, sie muss auch fixiert werden, damit sie sich später nicht drehen oder lösen kann. Beim Abmontieren musste man ja 1-2 Klammern herauslösen, mit der die Kappe am Schaft angetackert war. Diese Möglichkeit besteht jetzt nicht mehr so einfach, weil man in der Regel keine Maschine zur Verfügung hat, die erneut eine Stahlklammer in dieses harte Material des Schafts hineinbringt. Lösung: Mit einem kleinen Bohrer (Durchmesser der alten Stahlklammer) zwei kleine Löcher in den Schaft hineinbohren, an der Stelle, wo die Klammer hingehört und die alte Klammer wieder einsetzen. Danach mit einem Isolierband einmal um die Kappe herum, damit die Klammer nicht mehr raus kann. Eventuell auch noch mit dem Klebeband bis auf den Schaft hinunterwickeln, damit ist die Kappe wirklich fixiert ist.

 

 

 

Es ist ganz wichtig, dass die Kappe fest montiert ist, weil beim Spiel an dieser Stelle relativ starke Drehkräfte auftreten und die Kappe sich sonst später unter dem Griffband zu drehen beginnt. Dann kann man wieder das ganze Griffband ablösen, um dieses Manko zu beheben.

 

Die Kappe mit Heißkleber ankleben hilft nicht wirklich dauerhaft, die Kappe kann sich da wieder lösen und drehen beginnen.

 

Anschließend umwickelt man den Schaft wieder mit dem Griffband, beginnend von oben nach unten (siehe nächstes Kapitel...) und fixiert zum Schluss dieses mit Isolierband. Fertig!

 

Bebilderte Anleitung unseres Ausrüstungspartner RENEW-Group:

 

Anleitung Schaft kurzen

 

 

 

 

Das Wechseln des Griffbandes

 
Aufgrund der Verschmutzung, aber vor allem aus Gründen der Grifffestigkeit, ist ein regelmäßiges Wechseln des Griffbandes immer wieder mal erforderlich. Die Griffbänder werden aber auch speziell am obersten Ende durch den Abrieb mit der Zeit kaputt.

 

 

 

Vorgehensweise:

 

Entferne das Isolierband am unteren Ende des Griffbandes und wickle das alte Band sauber von unten nach oben ab. Der Schaft hat natürlich noch Klebereste drauf, die man entfernen sollte, z.B. mit einem Etikettenentferner/Klebstoffentferner. Danach gut trockenwischen. Ein gereinigter Schaft erleichtert natürlich das Aufbringen des neuen Bandes.

Aber man kann natürlich die Klebereste auch drauflassen und gleich das neue Griffband darüberwickeln...

 

 

 

 

Beginne mit dem Ankleben des neuen Griffbands am oberen Schaftende und klebe es so um den Stock, dass sich die einzelnen Schichten leicht überlappen. Du schließt die Wicklung am unteren Ende mit dem beigefügten Isolierband ab und fixierst damit das Griffband. Jetzt kannst du wieder durchstarten! Um sich ablösende Isolierbänder zu vermeiden, werden vielfach Gummiringe an diesen Stellen übergezogen (Manche Hersteller haben dies bereits von Anfang an dabei.). Mit einem abgeschnittenen Gummiring von einem alten, engeren Fahrradschlauch (z.B. von Rennrädern) kann man sich eventuell auch behelfen.

 

 

 

Vorsicht: Viele Schläger haben heute kein klassisches Griffband mehr, sondern einen One-Piece-Grip, also einen verschweißten oder längs vernähten einteiligen Griff. Diese Griffstücke bieten einen sehr guten Halt und halten wesentlich länger. Der Nachteil ist aber, dass man sie bei einer Abnahme zerstören/aufschneiden muss und sie nicht mehr verwenden kann, was schade ist. Man muss dann eben nach dem Kürzen ein normales Griffband daraufgeben. Solche Schläger sollte man besser schon in der richtigen Länge kaufen und nicht mehr kürzen...

 

Einige Schläger haben heutzutage auch eine Kombination aus One-Piece-Grip und herkömmlichen Griffband: Hier hört der einteilige One-Piece-Grip bereits früher auf und geht im obersten Bereich, also dort, wo die Stockhand immer am Griff ist, mit einem gewickelten Griffband weiter. Der Vorteil ist, dass solche Schläger leicht gekürzt werden können und dass das oberste, nach langem Gebrauch oft stark abgenützte Griffteil immer erneuert werden kann.

Diese kurzen Gripbänder ermöglicht nun auch, durchgehende One-Piece-Grips nicht ganz zerstören zu müssen, wenn man den Stock kürzen will: Man muss den One-Piece-Grip nur zu einem Teil am oberen Ende rundum sauber wegschneiden, dann den Schläger kürzen, und nach dem Kürzen ein solches im Handel erhältliches "Minigrip" montieren. Man kann auch einen Rest oder Teil eines ganz normalen langen Griffbandes dafür hernehmen.

 

51WTPXHiolL. AC UL115 Ein besonderer Trick ist auch, sich dünne "overgrips" zu besorgen, wie man sie z.B. für Tennisschläger bekommt. Diese sind ganz dünn und können über den obersten Griffteil des Schlägers gewickelt werden, da, wo die obere Hand ja ständig am Schläger ist und sich als erstes Abnützungserscheinungen zeigen. Diese dünne Grips kosten nur ab ca. 1 Euro und können über das eigentliche Griffband im oberen Bereich darübergewickelt werden. Somit kann man den kompletten Griffbandwechsel etwas hinauszögern, solange, bis auch auch der untere Teil des Griffbandes soweit abgenutzt ist, dass ein kompletter Griffbandwechsel eben unausweichlich ist. Zu beachten ist, dass mit diesen Overgrips der Griff für die obere Hand etwas dicker wird...

 

Bebilderte Anleitung unseres Ausrüsterpartners RENEW-Group:

 

Anleitung Griffbandwechsel

 

 

 

Die Schaftform

 
Alle Hersteller produzieren Schäfte in verschiedenen Formen, die je nach Spieleigenschaften und Handling bevorzugt werden.

 

  • Es gibt Schäfte, die unter dem Griffband einen runden oder einen ovalen Querschnitt haben.
  • Es gibt Schäfte, die einen Bug haben, zwischen 1,5° und 3° (z.B. Curve)
  • Es gibt Schäfte, die zwei verschiedene Biegungen aufweisen (z.B. Double Curve oder Twin Curve, siehe Abbildung)
  • Es gibt Schäfte, die in der gesamten Länge gebogen sind (z.B. Bow)
  • Es gibt Schäfte, die das oberste Griffende leicht abgewinkelt haben (spezielle Griffform: Pistol)
  • Es gibt .... immer wieder was Neues ;-)


Ständig kommen neue Entwicklungen heraus, man kann gar nicht vollständig alle aufzählen.

EXEL Doublecurve

Doublecurve von EXEL

 

 

 

Als Einsteiger können Sie sich nur auf Ihr Gefühl verlassen. In jedem Fall wäre es sehr sinnvoll, wenn Sie vor dem Kauf einmal die Stöcke von Bekannten in die Hand nehmen, um die unterschiedlichen Stöcke und Griffeigenschaften zu testen. Als Einsteiger können Sie aber mit dem Kauf eines geraden Stockes (unter 100 Euro) nichts falsch machen. Einzig die Frage nach der Griffform bleibt da noch zu beantworten, ob rund oder oval.

 

Die verschiedenen Hersteller bieten dabei Stöcke mit folgenden Schäften/Griffformen an:

 

Rund:
Kreisrunder Querschnitt für obere und untere Hand. Erleichtert das Umgreifen und Drehen des Schaftes.
Oval:
Ovaler Querschnitt. Fördert die Grifffestigkeit am Schaft. Die Biegung des Schaftes ist bei gleicher Belastung in Querrichtung des Blattes größer als in Längsrichtung.
Dual:
Ovaler Querschnitt für die obere Hand, rund für die untere. Der Schaft kann sicher mit der oberen Hand geführt und mit der unteren gut gedreht werden.

 

Veränderung der Griffform:
Mit "Schafteinlagen" (oval kits) kann eine ursprünglich runde Schaftform zu einer ovalen verändert werden. Die kurze oder lange Schafteinlage wird dazu unter das Griffband gesetzt. Anschließend wird das Griffband darüber gewickelt.

 

 

Die Elastizität (Schafthärte, Flexibilität, Flex)

 

Fast alle Stöcke sind vom Schwedischen Prüfinstitut SP (Swedish National Testing and Research Institute) getestet. Alle Marken, die wir auf unserer Linkliste angeführt haben, bieten ausschließlich solche zertifizierten Schläger an. 

Ein solch geprüfter Stock besitzt eine IFF-Prüfmarke. Diese finden Sie in der Regel am unteren Teil des Schaftes. Im Rahmen der Tests wird unter anderem die Biegung/Elastizität (Flex) des Schaftes getestet. Auch diese Werte der Biegung/Elastizität (Flex) stehen in der Regel auf jedem Schaft drauf. Bei den Tests wird der Schaft mit 300 N (ca. 30 kg) belastet und es wird geprüft, wie weit er sich durchbiegt. Die Biegung variiert je nach Schaft zwischen 23 (sehr hart) und 36 (weich) Millimetern.

Hinweis:
Härtere Schäfte ergeben härtere Schüsse, weichere dämpfen die Ballannahme. Mittlerweile gibt es vielfältige Kombinationen der Hersteller von harten, mittleren, weichen Schäften mit unterschiedlich harten Schaufeln (hier gibt es hard, medium, soft).

 

Jugendliche tendieren gerne dazu, harte Schläger zu wählen, weil sie ja harte Schüsse abgeben wollen. Dies ist aber ein Trugschluss. Für harte Schläger (Flex 24-26) braucht es auch sehr viel Kraft. Solche Schläger sind nur für erwachsene Spieler geeignet.

Jugendliche sollte eher zu weicheren Schlägern tendieren (Flex 28-30-36), da diese ein technisches Spielen erleichtern, man mit ihnen ein besseres Ballgefühl hat. Jugendliche sollten nicht allein auf das Schießen üben, sondern vielmehr auf technisches Können, deswegen weichere Schäfte!

 

 
 

 

Das Biegen der Schaufel

 
 

Zur Verfeinerung der individuellen Spieleigenschaften darf die Schaufel gebogen werden. Damit ist das Verändern der Schaufelwölbung gemeint. Dabei sind bestimmte Regeln zu beachten! Legt man die Schaufel mit der Vorhandseite (Wölbungsinnenseite) nach unten auf den Boden, muss der größte Bodenabstand unter 3 cm bleiben! wlbung_2

 

 

Vorgehensweise:

Erwärme die Schaufel gleichmäßig. Am besten geht hier heiße Luft, z.B. von einer Heißluftpistole. Vorsicht: Das Plastik der Schaufel darf nicht schmelzen! Deswegen nie länger mit der Heißluftpistole auf einer Stelle der Schaufel verweilen!!! Sachte und über längere Zeit über die Schaufel gleichmäßig drüberfahren - mit der Zeit wird die gesamte Schaufel so gleichmäßig warm, dass sich die gewünschte Verformung leicht bewerkstelligen lässt.

 

Zum Formen eignet sich ein vorher bereitgestellter Ball. Einfach die erwärmte Schaufel auf den Ball drücken und formen.

 

Es ist zu beachten, dass bei jeglicher Materialveränderung die Garantieleistungen entfallen. Wenn die Schaufel gleichmäßig durchgewärmt ist, biege sie vorsichtig und gleichmäßig in die gewünschte Form.

 

Gegebenenfalls wiederhole diesen Vorgang (erwärmen, biegen) mehrmals. Wenn die Schaufel die gewünschte Form erreicht hat, halte sie in der gewünschten Form und tauche sie in kaltes Wasser. Halte die Form solange, bis die Schaufel abgekühlt ist.

 

 

 

 

 

 

Beachte aber:

  1. Niemals die Schaufel mit Ofen, Herd oder offenen Flammen erhitzen.
  2. Die Schaufel niemals kalt biegen - 1. bringt das wenig und 2. wird der Kunststoff sonst in sich schneller weich.
  3. Extreme Krümmungen machen zum einen den Spieler "technisch faul", zum anderen verändert eine Überkrümmung der Schaufelspitze eine richtige Pass- und Schusstechnik. Extreme Krümmungen bringen fast nur zum Tricksen Vorteile (Zorrotricks).

Videoanleitung zum Formen der Schaufel:

 

 

Prinzipiell kann man sich jede Schaufel auf die Form zurechtbiegen, die einem für sein Spiel gerade geeignet erscheint. Viele Schaufeln sind im Neuzustand einfach zu gerade. Um ihnen die nötige Form zu geben, sollte man genauso mit Erwärmen und Abkühlen vorgehen, als wenn man sich eine Hook-Schaufel machen will...

 

 

 

 

 

Bebilderte Anleitung von unserem Ausrüstungspartner RENEW-Group:

 

Anleitung Schaufelbiegen

 

 

 

Das Wechseln der Schaufel

 
Die Unihockey-Schaufel ist im Verlauf seiner Lebensdauer einem natürlichen Verschleiß ausgesetzt. Sollte sich die Schaufel (vor allem bei sehr rauen Böden, z.B. bei Spiel im Freien) extrem abgenutzt haben oder Sie nicht mehr Ihren Wünschen entsprechen, haben Sie die Möglichkeit die Schaufel (das Blatt) zu wechseln und eine neue zu montieren.

 

Vorgehensweise:

 

Tipp: Markiere mit einem wasserfesten Stift, wie die Schaufel am Schaft ausgerichtet ist. Das erleichtert nachher die richtige Ausrichtung der neuen Schaufel. Und so eine Markierung ist für die spätere Montage der neuen Schaufel hilfreich, denn schließlich will man ja auch wissen, ob der Schaft in der neuen Schaufel dann am Ende wirklich ganz drinnen steckt.

 

Entferne die Befestigungsschrauben aus der alten Schaufel. Erwärme mit einem Fön oder einer Heißluftpistole vorsichtig die alte  Schaufel an der Verbindungsstelle zum Schaft, damit sich der Kunststoff erwärmt und der eventuell enthaltene Kleber (Heißkleber) weich wird. Vorsicht: Nicht zu heiß machen! Das Plastik der Schaufel darf nicht schmelzen! Ziehe anschließend die alte Schaufel vom Schaft ab, am besten leicht drehend.

Vorsicht: Wenn es nicht zu drehen geht! Manche Schäfte/Stöcke haben unten eine Ausnehmung bzw. einen Schlitz im Schaft, in den die Schaufel mit einem entsprechenden Steg genau hineinpasst. Somit ist die Schaufel gegen mögliche Drehkräfte zusätzlich gesichert. Hier nützt das Drehen dann erst, wenn der Steg bereits aus dem Schlitz heraußen ist.

Bei den meisten Schaufeln geht das Drehen aber schon, die Schaufel lässt sich so nämlich viel leichter lösen ;-) Einfach mit Gefühl arbeiten, nie mit brutaler Kraft.

 

Der Kleber ist übrigens ein sogenannter Heißkleber, der also immer unter Erwärmung weich wird. Deshalb ist relativ rasches Arbeiten notwendig oder auch immer wieder nachzuwärmen. Neue Schaufeln haben keinen Heißkleber drin. Hier kann man selbst vor der Montage etwas Heißkleber in die Öffnung hineingeben.

 

 

 

Entferne die Befestigungsschrauben aus der neuen Schaufel. Erwärme anschließend die neue Schaufel vorsichtig an der Verbindungsstelle und auch den Schaftteil erneut, der Schaft lässt sich dann leichter in die neue Schaufel einschieben. Schiebe die Schaufel so weit wie möglich auf den Schaft. Am unteren Ende des Schaftes befindet sich manchmal ein kleiner Strich, an dem die Schaufel ausgerichtet werden kann. Wenn die Schaufel korrekt ausgerichtet ist, musst man sie am Schaft mit Hilfe der beigefügten Schrauben fixieren. Benötigen die Schrauben der neuen Schaufel neue Löcher am Schaft, hilft es, wenn man vor dem Anschrauben mit einem ganz kleinen Bohrer (ca. halber Durchmesser der Schraube) vorbohrt...

 

Bei einigen Schaufeln gibt es Besonderheiten zu beachten. Hinweise findest Du in der Regel auf der jeweiligen Verpackung der neuen Schaufel.

 

Beachte:

  1. Auf geraden Schäften kann man beide Schaufeln, für Linksausleger und für Rechtsausleger montieren. Man kann also z.B. einen rechten Schläger auf einen linken umbauen. Bei gebogenen Schäften (DoubleCurve, etc.) ist dies nicht immer möglich!
  2. Schaft und Schaufel müssen laut Reglement vom selben Hersteller sein. Man darf also z.B. auf einen Unihoc-Schaft nur ein Unihoc-Blatt montieren, bei einem Salming nur ein Salming, usw. (Bei offiziellen Bewerbsspielen sollte dies eigentlich von den Schiedsrichtern kontrolliert und exekutiert werden.)

 

Bebilderte Anleitung unseres Ausrüsterpartners RENEW-Group:

 

Anleitung Schaufel wechseln 1

 

 Anleitung Schaufel wechseln 2

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. März 2017 um 09:38 Uhr